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Nachdem seine wichtige
wirtschaftliche Funktion verloren gegangen ist, hat
der Tessiner Kastanienwald einen bedeutenden Verfall
erfahren. Auch hier wäre es unvernünftig, die Wiederherstellung
des ursprünglichen Zustands vorzuschlagen.
In vielen Fällen
ist der Wald einer spontanen Entwicklung gefolgt, deren
landschaftlichen Komponenten besonders bedeutungsvoll
sind.
So konnten sich
Spezies entwickeln, die für dieses Habitat geeignet
sind und wichtige Informationen über die Veränderung
der Waldökosysteme liefern können. Im Einvernehmen mit
der kantonalen Forstabteilung ist die Stiftung auf diesem
Gebiet bereits tätig und engagiert sich in der Wiederaufforstung
von über 100‘000 m2 Waldweide.
Dort wird der Wald
so gerodet, dass interessantere Spezies die Möglichkeit
bekommen, zu gedeihen und ihre Früchte zu tragen. Die
älteren, über hundertjährigen, Bäume werden mit besonderer
Sorgfalt beschnitten.
Durch die anspruchsvolle
Arbeit der Förster sehen die geschnittenen Bäume oftmals
aus wie Skulpturen. Die so wieder aufgeforsteten Wälder
werden eine optimierte Kastanienernte erlauben, die
eventuell in den spezialisierten Zentren weiterverarbeitet
werden soll.
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